Aktuelles

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Neues Leben im Herzen der Stadt Fortsetzung zu Datei Z pdf 359

Frankfurt hatte lange keine Mitte. Heute feiert die Altstadt zwi­schen Dom und Römer Richtfest. Die Kritik an dem Projekt ist fast verstummt. Das ist gut so. Die Therapie scheint anzuschlagen. 

Altstadtbaustelle glänzen. Auf dem Gerüst vor dem wiederauf­erstehenden Fachwerkhaus "Goldene Waage" legen Handwerker letzte Hand an. Golden glitzern die Blätter auf den schmiede­eisernen Ziergittern über den Fensterbögen. Die Fachwerkbalken des Hauses wurden frisch im Farbton "Englisch Rot" gestrichen. Vermutlich nicht zum ersten Mal feiert die 1619 errichtete und 1944 im Bombenhagel zerstörte "Waage" das Richtfest. Der Brauch, das Aufrichten des Dachstuhls mit einem Trinkspruch zu begehen, lässt sich bis ins Mittelalter belegen.....Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (Z pdf 359.1)

A) 26.03.2015, Rainer Schulze / B1) 04.07.2014, Marc Jordi / B2/C)/D /E/F 11./20. /22. April 2/ 5. / 12. Mai 2015: Dieter Bartetzko / Fortsetzung Z pdf 359.1

Frankfurt am Main: Aus alt mache eine neue Stadt

A) Die Sprache der Ingenieure ist nüchtern, sie kann entzaubern. Auch ein zierliches Gebäude wie das "Haus Esslinger", dessen Vor­geschichte älter als sechshundert Jahre ist, hat im Jargon der Baustelle einen ziemlich handfesten Namen. Für die Männer, die die Frankfurter Altstadt wieder aufbauen, ist das gotische Fach­werkhaus, in dem einst Goethes Tante Johanna Melber wohnte, schlicht das "HdL Zwo".......

B1) In Frankfurts historischer Mitte entsteht ein Stadtquartier auf alten Grundrissen. Das klingt nach Enge. Doch gerade von diesem Beispiel könnte Berlins Stadtmitte profitieren. Die wird nämlich leergefegt..... Bitte den Text durch anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf-306) 

B2) Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Mit diesem magisch knap­pen Satz beginnt Thomas Manns Tetralogie "Joseph und seine Brüder". Trotz des Abstands von Jahrtausenden, so macht der Dichter im folgenden Vorspiel deutlich, erkennen wir uns in den Protagonisten der ersten Hochblüte ·unserer Kultur, in ihren Bedürfnissen und Sehnsüchten, Ängsten und Triumphen wieder. Sie waren, so Thomas Mann, "Menschen wie du und ich - einige träumerische Ungenauigkeiten ihres Denkens in Abzug gebracht".

C) Mit dem Vorhaben, zwischen Dom und  Römer auf der Abbruch­brache des Frankfurter Technischen Rathauses einen winzigen Teil der zerstörten Altstadt nachzubauen, kehrte auch ein altge­dientes Vorurteil zurück: Nicht nur seien die Rekonstruktionen und Neubauten auf den historischen Parzellen, so die Gegner des Projekts, Ausgeburten hoffnungslos kitschiger Nostalgie. Noch schwerer wiege, dass man die verheerenden baulichen Zustände von einst wiederhole.

D) Im April 1952 geschah beim Durchbruch der neuen Ost-West-Achse, der klaffend breiten Ber­liner Straße, durch die Trümmerhalden der Frank­furter Altstadt etwas Außergewöhn­li­ches: Plötzlich stoppten die Pressluftbohrer, Ab­riss­birnen und Bulldozer Denn beim Abbruch der Ruine eines gründer­zeit­lichen Geschäftshauses war in deren Erd­ge­schoss unvermutet  ein gotisches Gewölbe auf­get­aucht. Sensibilisiert durch die Verluste an letz­ten erhaltenen histo­rischen Bauten, die zuvor durch überhastete ,Ab­brü­che und mangelnde Bausicherung verursacht worden waren, verstän­digten die Bauarbeiter die zuständigen Behör­den.

E) Wie umgeht man architektonische Entgleisungen? Zurück­hal­tung  als städtebauliche Tugend beim Neubau der Frankfurter Altstadt
Wer an Architekturwett­bewerben teilnimmt, will, ja muss auffallen. Dieser Zwang sorgt für Qualität, führt nicht selten aber auch zu Effekthascherei, die ihrerseits wiederum Überreizung hervorruft. Ein Paradebeispiel dafür bietet Frankfurts Saal­gasse, entworfen von an­gesehenen Architekten aus ganz Europa. Sie ent­stand in den achtziger Jah­ren auf den ungefähren Grundzügen einer histo­rischen Hauptgasse als Mu­stersammlung postmo­derner Stadthäuser zwi­schen Dom und Römer.

F) Satteldächer sind kein Sündenfall 
"Das ist das Haus vom Nikolaus." Ob Kinder noch diesen Vers spre­chen? Und dazu die begleitenden Striche zeichnen, die am Ende des Reims ein Quadrathaus mit Satteldach ergeben? Archi­tekten jedenfalls kennen diese Form als: Umriss der sogenannten Urhütte, des mutmaßlichen Prototyps allen Bauens, der durch Architekturtheorien geistert, seit es sie gibt.
Bitte die Texte A, B1/C/D/E/F) durch anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 359); Fortsetzung Z pdf 359.1 - bitte anklicken Die  Dateien wurden vom Verein Forum Stadtbild Berlin freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.

Fortsetzung und weitere Berichte (bitte die nachstehenden Zeilen jeweils ankreuzen

1) Datei Z pdf 359.1
2) Detei Z pdf 306
3) Datei Z pdf 402oA auf der Seite Verschiedenes

27. April 2016, 18h30: 43. Berliner Lichtbilderabend zum Schinkelplatz und zur Bauakademie

Details siehe Seite Veranstaltungen. Zum Aufrufen bitte hier anklicken.

18. August 2017, Maritta Tkalec / Mike Wilms

18. August 2017: Berliner Zeitung / Berliner Kurier: Alte Mitte, neue Größe und neue Chancen / Schönheits-OP, Senat will Bürger entscheiden klassen

A)      Eine Kurskorrektur in der Debatte um die langfristige Ge­stal­tung Mitte Berlins hat stattgefunden. Sie behebt einen gravie­renden Man­gel, der die Überlegungen zum wich­tigsten, wertvollsten Stadt­raum Berlins bisher in Ketten legte: die Verengung auf einen 200 Meter mal 650 Meter großen urba­nen Leerraum unter dem Fernsehturm - ein Bruchteil der etwa einen Quadratkilometer umfassenden histori­schen Mitte.....

B)    Wie soll das komplette historische Stadtzentrum neu gestaltet werden? 
Die Bausenatorin greift zum Skalpell: Katrin Lompscher (Linke) will der Berliner City eine Schönheits-OP ver­passen – und alle Berliner dürfen mit-operieren! Zwei Jahre nach dem Bürgerdialog über die Frage, ob das Rathausforum im historischen oder modernen Stil um­gestaltet werden soll, geht es jetzt um das ganze ur­sprüngliche Stadtzentrum. Wie sollen der Alex, das Marx-Engels-Forum, die Fischerinsel in Zukunft aus­sehen?


Zum Lesen der beiden Berichte bitte hier anklicken (P pdf 668) 

22. Juni 2015 bis April 2016ff Stadtdebatte Fortsetzung

1) Termine: bitte hier anklicken 
2) 5.4. - 9.5.2016: Ausstellung zur Berliner Mitte im Abgeordnetenhaus von Berlin des Bürgerforums Berlin e. V. und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Details bitte durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (20160317)
2a) 19. April 2016: Bericht im Tagesspiegel von Ralf Schönball zur Ausstellung: Aus der Berliner Mitte gedrängt. Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (Z pdf 407)  Die Datei stellte freundlicher Weie der Verein Forum Stadtbild Berlin zur Verfügung.
3) 26. Februar 2016: Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Schreiben von Wolfgang Schoele vom 19. Januar 2016 zum Themenkomplex Zustand der Friedrichswerderschen Kirche versus Stadtdebatte...Den Brief bitte durch Ankicken dieser Zeile aufrufen (20160226)  siehe auch Einträge Friedrichswerdersche Kirche -bitte hier anklicken -
4 )18. Februar 2016: siehe auch Der Tagesspiegel (Thomas Loy): Stadtplaner wollen neuen Bürgerdialog. Zum Weiterlesen bitte hier anklicken. (P pdf 579) 
5) 18. Februar 2016: Presseerklärung der Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin e.V.: Alte Mitte - Neue DebatteZum Weiterlesen bitte hier anklicken (20160302) Die Datei wurde freundlicher Weise von der Planungsgruppe Stadtkern zur Verfügung gestellt.
5a) 7. Januar 2016: Zur Stadtdebatte "Alte Liebe - neue Mitte" / Stellungnahme von 4 Bürgervereinen durch Schreiben an Mitglieder des Abgeordnetenhauses. Bitte hier anklicken (Z pdf 398). Die Stellungnahme stellte das Bürgerforum, dem auch der Förderverein Bauakademie angehört, zur Verfügung.''
6) 4. Dezember 2015: Der Tagesspiegel, (Thomas Loy): Urania-Diskussion von Architektenkammer und Tagesspiegel Historische Mitte soll Berlin eine Identität geben.....Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (P pdf 579)
7) 29. November 2015: Der Tagesspiegel, (Andreas Conrad): Ein Ort, zwei verschiedene Zukunftswelten..... Zum Weiterlesen hier bitte anklicken (P pdf 579)
8) 23. Oktober 2015: Der Tagesspiegel (Pascale Müller): Die öffentliche Debatte über die Zukunft des historischen Berliner Stadtzentrums nähert sich ihrem Finale. Der Online-Dialog „Alte Mitte - Neue Liebe“ ging am Donnerstagabend zu Ende. Diskutiert worden war über die Zukunft der historischen Mitte....Zum Weiterlesen hier bitte anklicken (Z pdf 390)- Die Datei stellte freundlicher Weise der Verein Fotum Stadtbild Berlin zur Verfügung.
9) 6. September 2015, Der Tagesspiegel (Klaus Kurbjuweit): Zentrale Knackpunkte; Zukunft des historishen Stadtzentrum weiter offen. Hlbzeit bei Debatte. Zum Weiterlesen hier bittte anklicken -Z pdf 387-) Die Datei wurde freundlicher Weise vom Verein Forum Stadtbild Berlin e.V. zur Verfügung gestellt.
10) 17. Juli 2015: ]Der Tasgespiegel, Ralf Schönball: Dialogprozess "Alte Mitte - Neue Liebe: Stadtplaner kritisieren Senatsbaudirektorin. Die Stadtplaner halten Regula Lüschers "Dialogprozess Alte Mitte Neue Liebe" für eine "Verschwendung öffentlicher Mittel". Gegner und Befürworter sind teils unversöhnlich....(zum Weiterlesen bitte hier anklicken -Z pdf 381 -).
11) 14. Juli 2015, Planungsgruppe Stadtkern: Der Kaiser hat ja nichts an: Das Ende der ersten Phase der  „Stadtdebatte" zur Berliner Mitte war für die Planungsgruppe Stadtkern Anlass, Resummee zu ziehen. Der vom Senat grundsätzlich falsch angelegte Dialog hat bislang keinerlei Fortschritt der festgefahrenen Debatte gebracht. Die Kritik der Planungsgruppe Stadtkern gibt etliche Hinweise für eine Neuausrichtung. Anbei die vollständige Kritik der Planungsgruppe als PDF - bitte diese Zeile anklicken - Z pdf 383 -.Quelle des Textes: Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin
12) Charta für die Mitte von Berlin: Aufruf der Planungsgruppe Stadtkern des Bürgerforum Berlin e.V.
Verlorene Mitte
Die Wiedergewinnung der Mitte von Berlin ist eine verständ­liche und notwendige Aufgabe.Sie ist angesichts des seit 2013 rasch heran­wachsenden Humboldtforums auch äußerst drin­gend. Das Projekt der Bundesrepublik Deutschland strebt einen neuartigen Dialog zwischen den Kulturen der Welt an. Dementsprechend muss die Stadt dem kulturellen Großakteur in ihrer Mitte eine selbstgewisse Antwort zur Seite stellen. Keine Großstadt Europas hat ihre Mitte im 20. Jahrhundert so oft verloren wie Berlin: durch die flächenhaften Abrisse und die Vertrei­bung jüdischen Lebens vor dem Krieg, durch die Kriegs­zerstörungen und die Aufbauplanungen der 1960er und 1970er Jahre sowie schließ­lich nach dem Mauerfall 1989 durch die Abwicklung der DDR und den Abriss einiger ihrer zentralen Bauten. ................Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (P pdf 542)
13) 16. Januar 2014, FAZ, Andreas Kilb:Aus Liebe zur Leere, verwegen: Eine Charta zur historischen Mitte Berlins. Bitte rufen Sie den Artikel durc dieser Position auf Z pdf 260). Die Datei wurde freundlicher Weise vom Verein Forum Stadtbild Berlin zur Verfügiung gestellt.

PROFILE UND AKTIVITÄTEN VON FÖRDERVEREIN UND ERRICHTUNGSSTIFTUNG BAUAKADEMIE

Unterlage für das Bauakademieforum der Bundesstiftung Baukultur am 16. Februar 2017. Bitte durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (20170216 BMUD 7)