6. Juni 2012 Berliner Diskussion ueber das geplante Bauvorhaben von Thyssen-Krupp am Schloßplatz

Berliner Diskussion, Ihre Meinung ist gefragt! Für und Wider hinsichtlich der Realisierung des Vorhabens von ThyssenKrupp, vor dem Staatsratsgebäude ein Gebäude für deren Hauptstadt­reprä­sentanz zu errichten. Übernahme von 2 gegensätzlichen Berichten von Herrn Dr. Dieter Hoffmann-Axthelm und Herrn Dipl.-Ing. Florian Maus­bach aus der Ausgabe des Berliner Extrablattes (Mittei­lungs­blatt des Fördervereins Berliner Schloss e.V., April 2012) - bitte anklicken -Reaktionen -bitte anklicken-

12.04.2011: Diskussionsrunde zum Bauakademie­geschehen im Verein Architekturpreis Berlin

Zur Diskussionsrunde zum Bauakademie­geschehen im Verein Architekturpreis Berlin:
Der Verein Architekturpreis Berlin hatte zunächst auf Grund eines im Januar 2011 veröffentlichten umstrittenen Angebots zur Schinkelplatzrandbebauung unter Einbeziehung der Wiedererrichtung der Bauakademie zu einer Diskussionsrunde gebeten, die im Februar stattfinden sollte. Terminschwierigkeiten und die Nichtbehand­lung des von den Ausschreibungsbedingungen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) abweichenden Angebots führten zu einer Verlegung des Termins auf den 12. April 2011 und zu einer geänderten Themenstel­lung, die sich nunmehr überwiegend auf die Bauaka­demie bezog.
Bitte rufen Sie den vollständigen Artikel durch Anklicken auf. (pdf-Datei 140,0 KiB)

22.02.2011: Was der rote Backstein lehrt Tagsspiegel, Florian Mausbach

Voller Sorge schaut Karl Friedrich Schinkel von seinem blauen, mit golde­nen Sternen gesprenkelten Himmelszelt herab auf die Berliner Spreeinsel: Was wird aus seiner geliebten Bauaka­demie? Auf der Nachbarwolke zeigt Walter Gropius gut gelaunt auf sein Bauhaus in Dessau: Es strahlt in fri­schen Farben.

Es gibt in Deutschland zwei kulturgeschichtlich bedeutende Bauschulen, die als Ausbildungsstätte und als Bauwerk Schule gemacht haben – das Bauhaus in Dessau und die Bauakademie in Berlin. Ihre Baumeister waren beide zu ihrer Zeit Wegbereiter einer neuen Architektur. Bauhaus und Bauakademie sind ihre gebauten Lehrbücher und Testamente.

Das Weltkulturerbe Bauhaus Dessau dient heute wieder Forschung, Lehre und Gestaltung und wird als Stiftung durch Land, Bund und Stadt gefördert. An die Bauakademie erinnert vorläufig nur eine Plastikplane.

15.01.2011: Pressespiegel zum Angebot der Schinkelplatzrandbebauung incl. Wiederaufbau der Bauakademie

Zum Angebot der Berliner Baugesellschaft am Schinkelplatz i.G. hinsichtlich der Bebauung des Schinkelplatz­randgeländes einschließlich der Bauakademie .Bitte rufen Sie die Presseartikel durch Anklicken auf. (pdf-Datei 403,0 KiB)

Vorschlag im Rahmen der Schinkelplatzrandbebauung in Kombination mit dem Wiederaufbau der Bauakademie 14.01.2011

Die „Berliner Baugesellschaft am Schinkelplatz“ (Baugesell­schaft) stel­lte am 14. Januar auf einer Presse­konferenz ihr Konzept zur Wiedererrichtung der Bau­akademie im Zusam­menhang mit der angrenzenden Bebauung am Schinkelplatz / Werderschen Markt vor. Die Baugesellschaft beabsichtigt, in diesem Jahr mit der Errichtung der Bauakademie zu beginnen. 
An der sich in Gründung befindenden Gesellschaft sind etwa 40 Persönlichkeiten beteiligt, die an dem Er­werb von Grundstücken zur Errichtung und Nutzung von „Townhouses“ analog zu den Gebäuden gegen­über vom Auswärtigen Amt, jedoch in architektonischer Fortschreibung, interessiert sind. Die Gesell­schaft hat sich an dem Bieterverfahren der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, das 7 Baugrundstücke am Schinkelplatz  im Rahmen des „Bebauungs­plans I-208 Friedrichs­werder Nord“ (zwischen Bauakademie­simulation / Friedrichswer­derscher Kirche und Kommandantur) umfaßt, beteiligt. Die Abgabefrist lief am 14. Januar ab.
Bitte rufen Sie den vollständigen Bericht durch Anklicken auf. (pdf-Datei 437,6 kB)
Vorab zur Information: Die Bundesanstalt für Immobilien­aufgaben hat das Angebot nicht angenommen, da es nicht den Aussschreibungs­bedingungen entsprach.

16.09. bs 31.10.2010: Architekturausstellung in München: Eine Kopie ist kein Betrug

Eine Kopie ist kein Betrag: Aufklären statt Ideologie: Eine große Münchner Architekturausstellung verteidigt das Rekonstruieren
Wenn über ein Thema der Architektur besonders heftig ge­stritten wird, und das schon seit Jahrzehnten, dann über den Sinn oder Unsinn von Rekonstruktionen. Das betrifft nicht nur prominente Vorhaben wie den Wiederaufbau des Berli­ner Schlosses, sondern gilt ebenso für Projekte in kleineren Städten. Vor allem in Deutschland erwecken derlei Debatten den Eindruck von Glaubenskriegen: Auf der einen Seite ste­hen meist Bürger und Politiker, die auf Rekonstruktionen verlorener Bauten dringen, auf der anderen Denkmalpfleger und Architekten, die sie radikal ablehnen. Deshalb ist es mu­tig, dass und wie sich nun das Architekturmuseum der TU München dieses Reizthemas angenommen hat.