22.02.2011: Was der rote Backstein lehrt Tagsspiegel, Florian Mausbach

Voller Sorge schaut Karl Friedrich Schinkel von seinem blauen, mit golde­nen Sternen gesprenkelten Himmelszelt herab auf die Berliner Spreeinsel: Was wird aus seiner geliebten Bauaka­demie? Auf der Nachbarwolke zeigt Walter Gropius gut gelaunt auf sein Bauhaus in Dessau: Es strahlt in fri­schen Farben.

Es gibt in Deutschland zwei kulturgeschichtlich bedeutende Bauschulen, die als Ausbildungsstätte und als Bauwerk Schule gemacht haben – das Bauhaus in Dessau und die Bauakademie in Berlin. Ihre Baumeister waren beide zu ihrer Zeit Wegbereiter einer neuen Architektur. Bauhaus und Bauakademie sind ihre gebauten Lehrbücher und Testamente.

Das Weltkulturerbe Bauhaus Dessau dient heute wieder Forschung, Lehre und Gestaltung und wird als Stiftung durch Land, Bund und Stadt gefördert. An die Bauakademie erinnert vorläufig nur eine Plastikplane.

15.01.2011: Pressespiegel zum Angebot der Schinkelplatzrandbebauung incl. Wiederaufbau der Bauakademie

Zum Angebot der Berliner Baugesellschaft am Schinkelplatz i.G. hinsichtlich der Bebauung des Schinkelplatz­randgeländes einschließlich der Bauakademie .Bitte rufen Sie die Presseartikel durch Anklicken auf. (pdf-Datei 403,0 KiB)

Vorschlag im Rahmen der Schinkelplatzrandbebauung in Kombination mit dem Wiederaufbau der Bauakademie 14.01.2011

Die „Berliner Baugesellschaft am Schinkelplatz“ (Baugesell­schaft) stel­lte am 14. Januar auf einer Presse­konferenz ihr Konzept zur Wiedererrichtung der Bau­akademie im Zusam­menhang mit der angrenzenden Bebauung am Schinkelplatz / Werderschen Markt vor. Die Baugesellschaft beabsichtigt, in diesem Jahr mit der Errichtung der Bauakademie zu beginnen. 
An der sich in Gründung befindenden Gesellschaft sind etwa 40 Persönlichkeiten beteiligt, die an dem Er­werb von Grundstücken zur Errichtung und Nutzung von „Townhouses“ analog zu den Gebäuden gegen­über vom Auswärtigen Amt, jedoch in architektonischer Fortschreibung, interessiert sind. Die Gesell­schaft hat sich an dem Bieterverfahren der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, das 7 Baugrundstücke am Schinkelplatz  im Rahmen des „Bebauungs­plans I-208 Friedrichs­werder Nord“ (zwischen Bauakademie­simulation / Friedrichswer­derscher Kirche und Kommandantur) umfaßt, beteiligt. Die Abgabefrist lief am 14. Januar ab.
Bitte rufen Sie den vollständigen Bericht durch Anklicken auf. (pdf-Datei 437,6 kB)
Vorab zur Information: Die Bundesanstalt für Immobilien­aufgaben hat das Angebot nicht angenommen, da es nicht den Aussschreibungs­bedingungen entsprach.

16.09. bs 31.10.2010: Architekturausstellung in München: Eine Kopie ist kein Betrug

Eine Kopie ist kein Betrag: Aufklären statt Ideologie: Eine große Münchner Architekturausstellung verteidigt das Rekonstruieren
Wenn über ein Thema der Architektur besonders heftig ge­stritten wird, und das schon seit Jahrzehnten, dann über den Sinn oder Unsinn von Rekonstruktionen. Das betrifft nicht nur prominente Vorhaben wie den Wiederaufbau des Berli­ner Schlosses, sondern gilt ebenso für Projekte in kleineren Städten. Vor allem in Deutschland erwecken derlei Debatten den Eindruck von Glaubenskriegen: Auf der einen Seite ste­hen meist Bürger und Politiker, die auf Rekonstruktionen verlorener Bauten dringen, auf der anderen Denkmalpfleger und Architekten, die sie radikal ablehnen. Deshalb ist es mu­tig, dass und wie sich nun das Architekturmuseum der TU München dieses Reizthemas angenommen hat.

08.03.2010: Stellungnahme des Fördervereins Bauakademie zum Scheitern der Ausschreibung des Liegenschaftsfonds

Vorschlag im Rahmen der Schinkelplatzrandbebauung in Kombination mit dem Wiederaufbau der  Bauakademie
In die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie war im Frühjahr 2008 durch das Angebot des Berliner Unternehmers Hans Wall, dem Land Berlin für den Wiederaufbau der Bauakademie einen Betrag von bis zu 20 Mio. Euro zu spenden, Bewegung gekommen. Dieses Angebot wurde jedoch auf Grund der späteren Bauakade­mieausschreibung der Liegen­schaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG von Ende September 2008 zunächst nicht weiter verfolgt. Ziel der EU-weiten Ausschreibung war der Verkauf des Bauakademie­grundstücks verbunden mit den Bedingungen, dass der Investor die Bauakademie nach dem historischen Vorbild wieder errichtet, und dass in dem Gebäude auf ca. 75 vH der Fläche eine Stiftung die ebenfalls noch zu gründende Akademie für Architek­tur und Städtebau betreiben kann. Anfang Februar 2010 ist das Vergabeverfahren eingestellt worden, da kein Ange­bot vorlag, das den Ausschreibungsbe­dingungen entsprach. Der Bieter hatte die voraussichtlichen Bau­kosten für eine einfache Version (u.a. kein Keller, EG und 3. OG innen lediglich als Rohbau vorgesehen) auf 15 Mio. Euro begrenzt. Die Öffentliche Hand sollte bei Überschreiten dieser Summe das Risiko übernehmen. Dies hätte eine Summe in doppelter Höhe erreicht. Wenn auch das Bieterverfahren des Liegenschaftsfonds eingestellt worden ist, so liegen hier dennoch Chancen auf der Basis privat finanzierter Lösungen, die hinsichtlich der Errichtung der Bauakademie und des spä­teren Betriebs auch ergriffen werden sollten. ..............(Siehe gesonderten Bericht - bitte hier anklicken (P pdf 517) 

09.02.2010: Pressestimmen zur Beendigung der Bauakademie-Ausschreibung des Liegenschaftsfonds.

Bericht über die Ausschreibung des Berliner Liegen­schafts­fonds siehe Sendung von TV-Berlin von August 2008 (Eintrag Archiv von August 2008) und Stellungnahme des Förder­ver­eins Bauaka­demie vom 8. März 2010 zur Einstellung des Bieter­verfahrens nebst Kurzbeschreibung des Vorhabens.
Rufen Sie bitte die Presseberichte zum Scheitern des Verfahrens durch Anklicken dieser Position auf.
Pressemitteilung des Fördervereins Bauakademie zur Einstellung des Bieterverfahrens - bitte anklicken -.