Bundesstiftung Bauakademie

Bundesstiftung Bauakademie

Bauakademie aus der Sicht des BMI

Mit der Bauakademie möchte das Bauministerium Treff­punkt, Ausstellungsplattform und Werkstatt in Einem schaffen. Hier soll Raum für eine lebhafte ge­sellschaftliche Diskussion der verschiedenen Aspekte des nachhaltigen Planens und Bauens sowie der Stadt­entwicklung geschaffen werden. Die Aka­demie soll darüber hinaus ein national und interna­tional ausstrah­lendes Schaufester für interdisziplinäre Forschung und Lehre und für das Handwerk sein. Zu den Zielgruppen gehören dabei neben dem Fachpu­blikum auch die brei­te Öffentlichkeit, Touristen und insbesondere Kinder und Jugendliche. Hierfür ist die Lage in der deutschen Hauptstadt in direkter Nachbar­schaft zum Humboldt Forum im Berliner Schloss und zur Museumsinsel ideal. Quelle: Homepage des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat) -Juni 2019-)

Bauakademie aus der Sicht des ehemaligen BMUB

Am Ort der „Schinkel’schen Bauakademie“ ein neues Zentrum zu errichten, das sich – in Analogie zu der dort ursprünglich beheimateten Institution – um Themen des Bauens bemüht, ist eine sehr unterstützenswerte Idee.

Die gebaute Umwelt betrifft jeden einzelnen Menschen, selbst wenn nur wenige aktiv an ihrer Gestaltung teil­neh­men. Die neue Bauakademie sollte daher ein attraktiver und lebendiger Ort sein, der über alle Aspekte der Pro­duktion, der Benutzung, des Unterhalts und der Verbes­serung der gebauten Umwelt spricht. Sie wird ein For­schungs-, Studien- und Informationsort sein in der konti­nuierlichen Diskussion, wie die Disziplin der Architektur (im weitesten Sinn) in angemessener Weise auf die Herausforderungen der Gegenwart reagieren kann.

Allerdings scheint es verfrüht, die detaillierte Program­matik und Funktionsweise einer solchen Institution fixieren zu wollen, bevor die Randbedingungen seiner Existenz nicht einmal andeutungsweise geklärt sind. Und ohnehin wird eine lebendige Institution sich über die Jahre ständig ändern.

(Quelle: Jahrbuch 2018 des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung-)

Angebot der Errichtungsstiftung Bauakademie an das BMI

Da der Förderverein bzw. die Errichtungssstiftung nach den Bau­aka­demiebeschlüssen und dem Programm­wett­bewerb ihr Ziel nicht mehr allein umsetzen können, wurde dem BMI an­geboten, dass das vorhandene Stiftungskapital in die neue Bun­des­stiftung überführt werden kann. Das Finanzamt für Körperschaften hat bereits prophylaktisch die erforderliche Zustimmung erteilt.  

Sofern das BMI das Angebot nicht aufgreift, wird das Ver­mö­gen der Errichtungsstiftung Bauakademie  an eine juristische Person des öffentlichen bzw. bürgerlichenRechts oder eine andere steu­er­be­günstigte Kör­per­schaft zwecks Verwendung für die För­derung der Wis­senschaft, Forschung und Bil­dung eingesetzt. Entsprechende Alternativplanungen liegen vor.

12. Mai 2019: Aktueller Stand zur Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie


Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christian Kühn (Tübingen), Erhard Grundl, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 19/9104 –
Die Antwort könnnen Sie durch Aklicken dieser Zeile aufrufen (pdf 20190512) 

Dezember 2018 / 1. Quartal 2019 Gremien der Bundesstiftung Bauakademie:ndesstiftung

 

Aus einem Schreiben von Ende Oktober 2018 des BMI an den Förderverein Bauakademie geht hervor, dass einige Anregungen aufgegriffen wurden. Angabegemäß arbeite man an der Gründung einer neuen Bundesstiftung Bauakademie als Trägerorganisation für die wieder zu errichtende Bauakademie. Der Satzungsentwurf soll neben Stiftungsrat und Vorstand auch einen Beirat vorsehen. Damit soll die Stiftung angabegemaß in der Lage sein, mittels ihrer Gremienstruktur alle relevanten Akteure in den Bauakademieprozess einzubinden. Das BMI wollte, noch im Jahr 2018 das formelle Errichtungsverfahren für die neue Stiftung einlei­ten, so dass die Stiftung voraussichtlich Anfang dieses Jahres Rechtsfähigkeit erlangen könnte. Die designierten Stiftungsratsmitglieder sollten noch in im Jahr 2018 zu einem ersten Austausch zusammenfinden und über den Gründungs- und Aufbaufahrplan der Stiftung sowie die Gremienbesetzung grundsätzlich beraten und die Stiftung positionieren 

Die Errichtung des Bauakademiegebäudes und der spätere Betrieb sollen von einer neu gegründeten Bundesstif­tung Bauakademie übernommen werden. Wir hatten dem seinerzeitigen Bundesministerium für Um­welt, Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit (BMUB) angeboten, unsere seitens der Stiftungsaufsicht geneh­migte Satzung „Neue Bauakademie“ dafür zu nutzen, um die zeitaufwendigen Gründungs- und Genehmigungs­prozeduren zu verkürzen. Dem jetzt zuständigen Ministerium des Innern, für Bauen und Heimat(BMI) ist der geneh­migte Entwurf bekannt. 

28. Juni 2018: Institutionelle Förderung

28. Juni 2018: In seiner Sit­zung am 28.6.2018 hat der Haus­haltsausschuss weitere Mittel für die Arbeit eines Gründungsdirekto­riums beschlossen. Zukünftig ist eine „institutionelle För­derung" geplant.