Presseveröffentlichungen

Presseveröffentlichungen

13. September 2020, Der Tagesspiegel, Harald Markenstein / Föderverein Bauakademie: Anmerkung

Legal, illegal und so weiter…..

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Die Besetzung des Direktorenpostens bei der Bauakademie scheiterte ebenfalls vor Gericht. Der vom Senat bestimm­te Direktor hatte als Qualifika­tion hauptsächlich seine Eigenschaft als verdienter SPD-Politiker vorzuweisen. Für die Leitung einer Bauakademie scheint dies nicht ganz zu reichen, man wird ihn wohl zum Senator machen müssen...........

 

B) Anmerkung

Aus der  spannenden Glosse „Legal, illegal, und so weiter“ sei der Punkt Bauakademie aufgegriffen. So wie es Herr Martenstein schreibt, könnte es gewesen sein, doch es ist so nicht der Fall. Frei nach Fontane, das The­ma Bauakademie ist in Berlin „ein weites Feld“ voller Widersprüche und Überraschungen. 

Die Texte der Glosse und der Anmerkung können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken - P pdf 853 -

 

10. September 2020 AfA. Aktiv für Architektur / Prof. Oswalt und Förderverein Bauakademie

Trotz Neuausschreibung bleibt Bauakademie ein Instrument der Politik

Die Aufgrund des Urteils des Landesarbeitsgerichts Berlin vom 12. Juni 2020 erfolgende Neuausschreibung der Lei­tung der Bundesstiftung Bauakademie ändert wenig an dem Grundproblem der Stiftung, welches mit dem Urteil offenkundig geworden ist. Die Bundesstiftung Bauaka­de­mie ist laut Gerichtsurteil „nach den Regeln der Satzung im Sinne einer fortbestehenden staatlichem Beherrschung ausgestaltet. Der Bundesrepublik Deutschland als Stifte­rin, vertreten durch die Bundesregierung, diese vertreten durch die Bundesministerien kommt ein fortbestehender maßgeblicher Einfluss im Sinne einer möglichen Durch­setzung wesentlicher Entscheidungen zu. Es besteht eine finanzielle und personelle Abhängigkeit, ein ‚Durch­re­gieren‘ im o.g. Sinne ist möglich.“..........................................Es wäre notwendig, die Strukturen von Kulturinstitutionen dahin zu ändern, dass ihre Auf­sichtsgremien zumindest zur Hälfte von Fachleuten und evtl. anderen unabhängigen Akteuren besetzt sind. 

Anmerkung des Fördervereins Bauakdemie: Schon die Überschrift des Artikels unterstellt, daß es sich um eine falsche Sache handele. Vielmehr soll die Bundesstiftung Bauakademie einen Rahmen für die Ar­beit einer Institution bilden, die für die Zukunftsfä­hig­keit der Wertschöpfungskette der Baube­reiche, die einen der höchsten Beiträge zum Brut­to­sozialprodukt leisten. von hoher Bedeutung ist. Bislang war es der privaten Wirt­schaft nicht gelungen, eine derartige Insti­tution zu schaffen. .....................................Zusammenfassung: 

Es kommt jetzt darauf an, die Kräfte zu bündeln, und ziel­ge­rich­tet die Bauakademie wieder zu errichten und „die Bundesstiftung Bauakademie beim Aufbau einer einzigar­tigen  Institution rund um das Thema Bauen  im 21. Jahr­hundert zu unterstützen“ (Zitat aus Stellenaus­schreibungen der Bundesstiftung Bau­aka­demie).   Die jeweiligen Text können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. (Bitte hier anklicken - P pdf 852 -).





 

Süddeutsche Zeitung, 9. September 2020, Jörg Häntzsdchel

"Fatale Schwäche" und Anmerkung

Es geht weiter im Streit um die Direktion der Bauaka­demie: Die Stelle, für die ursprünglich ein SPD-Abge­ordneter vorgesehen war, wird neu ausgeschrieben.

Nach einem Jahr wütender Proteste und mehrerer Ge­richts­verfahren fügt sich die Bundesstiftung Bauakademie ins Unvermeidliche: Die Direktorenstelle, für die ur­sprüng­lich der SPD-Abgeordnete Florian Pronold vorge­sehen war, wird neu ausgeschrieben. Das gab am Mitt­woch der Stiftungsrat der Bauakademie bekannt. Die Que­relen um Pronolds Ernennung und die dadurch verlorene Zeit haben das Projekt in eine existenzielle Krise gebracht. Sparhaushalte, die kommenden Wahlen und der stark abgeflaute politische Rückenwind drohen, ihm das letzte noch verbliebene Leben zu nehmen, wenn sich nicht sehr bald eine inhaltliche und personelle Perspektive findet.........Den vollständigen Artikel sowie die Anmerkung können Sie duirch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken (P pdf 851)

12. Juni 2020, Süddeutsche Zeitung / Baumetz / Förderverein Bauakademie

Die Bundesstiftung Bauakademie scheitert im Berufungsverfahren - Presseartikel und Anmerkung

A) Süddeutsche Zeitung: Das Landesarbeitsgericht Berlin bestätigte am Donnerstag den im Januar erwirkten Stopp des Be­setzungsverfahrens für die Direktorenstelle. Wahr­schein­lich ist nun, dass die Stelle neu ausge­schrieben wird. Kri­tiker fordern indes einen kompletten Neuanfang für die Stiftung..........(Urteil vom 12.06.2020, Aktenzeichen 10 SaGa 114/20). Die Pressemitteilung der Präsidentin des  Landesarbetsgerichts Berlin-Brandenburg können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken -  P pdf 839 -.

B) Irrungen und Wirrunge 
Was wird aus der Bauakademie in Berlin?

 Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat heute in zweiter Instanz erneut ein Urteil gefällt über die einst­weilige Verfügung gegen die Berufung von Florian Pro­nold als Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauaka­demie. Moment mal, mögen manche da denken, wieso läuft denn dieses Verfahren noch? Ist das nicht völlig gegenstandslos geworden, hatte Pronold selbst seinen Rücktritt erklärt? So stand es doch in der Presse: „Pro­nold gibt auf“ schrieb die SZ, „Pronolds Rückzug war überfällig“ die Berliner Zeitung, auf n-tv hieß es „Pro­nold will Posten nicht antreten“. .......

C) Anmerkungen des Fördervereins Bauakademie:  Nach den leidvollen Erfahrungen, welche bislang mit Besetzung des ersten Di­rek­tors der Gründungsdi­rektion der Bundesstiftung Bauakademie Erfahrungen ge­macht wurden, wird vorgeschlagen, auf eine neue Ausschrei­bung eher zu ver­zichten. Einfacher wäre es vielleicht, wenn die Bundesstiftung Bau­akademie direkt je­manden berufen würde, der aus dem Bau­bereich (nicht architekto­nischen Mu­seen) kommen kann, und der auch Ver­wal­tungs­erfahrung hat. ........

Die Artikel können Sie durch Anklicken des nwebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken P pdf 840






 

 

2. Juni 2020, Deutsche Bauzeitung, Prof. Dr. Falk Jaeger

Schwere Geburt: Berliner Bauakademie in Turbulenzen

In der Ausgabe der Deutschen Bauzeitung vom 2. Juni 2020 äußert sich Herr Prof. Dr. Jaeger recht prononziert einerseits erneut zur Besetzung der Gründungsdirektion der Bundesstiftung Bauakademie und und sieht andererseits in einer Fusion der Bundesstiftung Baukultur mit der Bundesstiftung Bauakademie eine umfassende Problemlösung, die aus seiner Sicht auch "die Causa Pronold beendet.  Die Pdf-Datei 837 enthält den Text seiner Veröffentlicht und eine Anmerkung des Fördervereins Bauakademie, die sich kritisch mit dem Beirag auseinandersetzt. Bitte hier anklicken.
S
iehe auch Ausführungen in Punkten A9, A6a und A5 in der Presseposition Meldungen / Artikel von November 2019 bis Mai 2020 (Position weiter unten auf dieser Seite).

27. April 2020, Rainer Haubrich

Die Bauakademie ist der Schlussstein

Neben der Tradition der Stadtzerstörung kennt Berlin auch eine Kontinuität der Rekonstruktion, in die sich der Wiederaufbau von Schinkels Spätwerk einfügen würde.

Wäre die Entfaltung der modernen Architektur im ver­gan­genen Jahrhundert ein einziger Siegeszug gewesen - wir würden heute nicht über Rekonstruktionen debattieren. Und es wären in unseren Städten wohl auch kaum so viele historische Gebäude wiederaufgebaut worden. Dass sie es wurden, zeugt nicht nur von einem starken Bedürfnis nach Heimat und Identität, sondern auch von einem Miss­trauen in die Fähigkeit zeitgenössischen Bauens, an der Stelle des Zerstörten etwas Gleichwertiges schaffen zu können,

Bis heut4e hat sich daran kaum etwas geändert, ja, fast scheint es, als habe dieses Misstrauen  trotz der jahrzehn­te­langen Gewöhnung an neue Bauwerke und Ensembles eher noch zugenommen und die emotionale Bindungs­fa­higkeit modernen Bauens weiter abgenommen. In der Ge­schichte der durch den Krieg und Wiederaufbau mehr­fach entstellten Stadt Berlin jedenfalls hat es wohl keine Phase gegeben, in der der Wunsch nach Wiederherstel­lung des Stadtbildes, der Wunsch nach Lesbarkeit und Erinnerung und schließlich nach der Rekonstruktion raumprägender Bauten so groß war wie in den Jahren nach dem Fall der Mauer. Zum Aufrufen des vollständigen Artikels bitte den nebenstehenden Link anklickewn (P pdf 833) - bitte hier anklicken -.