Presseveröffentlichungen

Presseveröffentlichungen

20./27. März 2017, Maritta Thalec

Schinkels Bauakademie: Roter Kasten voller Wunder / Bewegte Jahre eines Meisterwerks

Das kommt in Berlin selten vor: Ein prominentes historisches Gebäude wird wieder aufgebaut. Wie groß die Sehnsucht nach der verlorenen Bauakademie am Werderschen Markt war, be­schrieb kürzlich Professor Jörg Haspel, Direktor des Berliner Landesdenkmalamtes, anhand einer Erinnerung an sein Archi­tekturstudium in den 1970ern: Er habe geglaubt, das Bauwerk stünde noch, so präsent sei es gewesen. In Wahrheit hatte es die DDR-Führung 1962 abreißen lassen.,....Zum Weiterlesen klicken Sie bitte diese Zeile an (P pdf 637)

NZZ, 24. März 2017, Jürgen Tietz

In Schinkels langem Schatten

In Berlin wird über Rekonstruktion und Inhalte der Bau­aka­demie, dem zu DDR-Zeiten zerstörten Meisterwerk Karl Friedrich Schinkels, gestritten. Das Geld stammt vom Haus­haltsausschuss des Bundestages.

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Aber was, wenn er sich als Danaergeschenk entpuppt? Seit Jahren wird in Berlin so rührig wie wirkungslos über den Wieder­aufbau von Karl Friedrich Schinkels Bauakademie diskutiert. Über eine verblichene Plasticplane in der Abmessung von Schinkels Meisterwerk und einen Musterraum ist man dabei nicht hinausgekommen. Das hat sich mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages geän­dert, der im letzten Herbst unerwartet 62 Millionen Euro für den Wiederaufbau des kriegsbeschädigten und zu DDR-Zei­ten abgerissenen Baudenkmals lockergemacht hat und damit einmal mehr Baupolitik in der Deutschen Hauptstadt betreibt.... Zum Weiterlesen bitte diese Zeile anklicken (P pdf 633).

20. März 2017, Deutschlandradio Kultur

Richtungsstreit um Schinkels Bauakademie; Matthias Sauerbruch im Gespräch mit Eckhard Roelcke

Eckhard Roelcke: Es droht ein weiteres Debakel – das hat heute die "FAZ" im Feuilleton geschrieben und damit die neue Berliner Bauakademie gemeint. Der Bund will 62 Mil­lionen Euro dafür ausgeben, wieder aufgebaut werden soll die Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel von 1836, im Zweiten Weltkrieg beschädigt, danach etwas repariert und dann doch abgerissen, ein Memento mitten in Berlin, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadtschloss. Dort entsteht gerade das Humboldt-Forum als, wie es die "FAZ" schreibt, neopreußischer Fassadenzombie, das erste Debakel an diesem Platz. Zehn Thesen also zum Thema Bauakademie heute in der "FAZ"................Bitte rufen Sie durch Anklicken dieser Zeile das vollständige Interview auf (P pdf 631).

20. März 2017: Oliver Elser / Florian Heilmeyer / Ulrich Müller

Zehn Thesen zu einer Neuen Bauakademie und Anmerkungen

In einem hektisch angesetzten "Beteiligungsverfahren"soll auf drei öffentlichen Sitzungen innerhalb von nur drei Monaten ein Konzept aus dem Boden gestampft werden (FAZ vom 15. März). Es gibt einen besseren Weg. Mit zehn Thesen begründen wir, warum es dieses Jahr noch keinen Wettbewerb geben darf und wie der Weg zu einer "Neuen Bauakademie" aus­sehen kann......Zum Lesen des vollständigen Beitrags bitte diese Zeile anklicken (P pdf 629)

Februar / März 2017: Presseartikel zu dem Bauakademieforum am 16. Februar 2017 und Stellungnahme des Fördervereins Bauakademie

A) 20. Februar 2017, Die Welt, Dankwart Guratzsch:
Zu Demut vor Schinkel nicht mehr fähig

Schinkel ade: Obwohl der  Wiederaufbau der Bauaka­demie beschlossene Sache ist, sollen mögliche "Nut­zungen" Vorrang bekommen. Damit versündigt man sich an einer Ikone der architektonischen Moderne. Es hatte alles so verheißungsvoll geklun­gen. Schinkels Bauakademie soll wiederaufgebaut werden...........(siehe unten)
B) 23. Februar 2017, Der Tagesspiegel, Ralf Schönball: 

Wettbewerb für den Wiederaufbau noch 2017Schinkels Bauakademie könnte eine neue Fassade bekommen.
Bald soll es einen Wettbewerb zur architektonischen Gestaltung und zur Nutzung der Bauakademie geben. Zu Schinkels Ehren. Bald soll die Schaufasssade vor seinem Denkmal verschwinden und der Wiederaufbau beginnen.........(siehe unten).

C) 23. Februar 2017, Berliner Morgenpost, Isabell Jürgens: 

WIEDERAUFBAU  Wie viel Schinkel muss sein? Debatte um die Bauakademie

Als der Haushaltsausschuss des Bundestages Ende ver­gangenen Jahres 62 Millionen Euro bewilligte, um die Bauakademie wieder aufzubauen, war der Jubel unter den vielen Vereinen und Gesellschaften groß, die sich für eine weitgehende Rekonstruktion der historischen Berliner Mitte einsetzen. Karl Friedrich Schinkels vormodernes Meisterwerk von 1836, im Krieg ausgebrannt, von der DDR-Regierung 1962 abgerissen, um Platz für das Außen­ministerium zu schaffen, stand auf der Wunschliste immer ganz oben................. (siehe unten)

D) 23. Februar 2017, Förderverein Bauakademie, Wolfgang Schoele:
Stellungnahme zu den Artikeln (Punkte A bis C)

Die vorstehenden Artikel zeigen einen Auszug der Diskus­sion. Der Eindruck, dass sich am Schinkelplatz künftig ein zeitgenössisches Gebäude befinden würde, spiegelt das Mei­nungsbild des Forums jedoch nicht vollständig wider. Einen „Ergebnis-offenen“ Wettbewerb soll es geben. Das schließt nicht aus, dass der breite Konsens hinsichtlich der For­derung nach einer Rekonstruktion, zumindest der Fas­saden sich auch durchsetzen kann. ..........

Zum Lesen der Ausführungen zu den Punkten A bis D bitte hier anklicken (P pdf 622)

E) 21. Feburar 2017, Marlowes,  Reinhard Hübsch:  Schinkel reloaded,
Kaum hatte sich die abendliche Berliner Runde der Denk­malpfleger, Architekten und Stadtplaner, derMuseumsleute und Baupolitiker voneinander verab­schie­det, da erreichte die Kombattanten nach den vielen in den Wochen davor die nächste Hiobsbotschaft. Hatte man eben noch gemeint, die baulichen Rahmenbedingungen für den Neu- oder den Wiederaufbau der Schinkel’schen Bauakademie einigermaßen benennen zu können, da ver­meldeten die Agenturen, dass in unmittelbarer Nach­bar­schaft der Baustelle nicht etwa die historischen Schloss­kolonnaden rekonstruiert werden sollen (wie es der Haus­haltsausschuss des Bundestags 2016 beschlossen hatte), sondern an gleicher Stelle nun doch und wider Erwarten das umstrittene Einheits- und Freiheitsdenkmal, die „Wippe“.    ..Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (P pdf 630)

F) 23. Februar 2017, Der Tagesspiegel, Ralf Schönball: Wettbewerb für den Wiederaufbau noch 2017: Schinkels Bauakademie könnte eine neue Fassade bekommen.
Wie bitte, auch zur Architektur? Ja, sagt Pronold, obwohl er „keinen Diskurs“ zur Gestaltung der Fassade erwartet – anders als es etwa beim Schloss, dessen Fassadenrekon­struktion nach historischem Vorbild umstritten war. Teil­nehmer am Wettbewerb werden trotzdem versuchen dür­fen, mit ihrer eigenen Gestaltungskünsten Berlins Groß­baumeister Schinkel auszustechen. Der Bund will das je­denfalls nicht verbieten, allein schon um eine allenfalls denkbare Auseinandersetzung darüber im Keim zu ersticken......Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (P pdf 646)

G) 15. März 2017, FAZ, Ulf Meyer: Soll Schinkel am Wettbewerb teilnehmen?

Sechzig Millionen Euro stellt der Bund für die Berliner Bauakademie bereit, ohne dass ein tragfähiges Konzept erkennbar wäre – umso heftiger tobt der Streit.         Zum Lesen des FAZ-Artikel bitte diese Zeile ankilcken (P pdf 627) 

H) 20. März 2017,  Oliver Elser / Florian Heilmeyer / Ulrich Müller: Zehn Thesen zu einer neuen Bauakademie /  Anmerkungen:  Der Bund spendiert 62 Millionen Euro für den Wieder­auf­bau von Schinkels Spätwerk in Berlin. Es droht ein weiteres Debakel.........Zum Lesen des FAZ-Artikels bitte diese Zeile anklicken (P pdf 629)

Berliner Zeitung 23. Februar 2017, Ulrich Paul

Bauakademie in Mitte Wettbewerb für Wiederaufbau soll 2017 starten

Für den Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie sollen bereits in diesem Jahr die ersten Vorent­schei­dungen getroffen werden.  Wie der Parlamentarische Staatssekretär im Bauministerium, Florian Pronold (SPD), am Mittwoch sagte, soll der Architektenwett­bewerb noch in dieser Legislaturperiode „das Licht der Öffentlichkeit erblicken“. Das bedeutet, dass der Wettbewerb noch vor der Bundestagswahl  im September starten soll.....Bitte den vollständigen Artikel durch Anklcken dieser Zeile aufrufen (P pdf 623a)