Bundesstiftung Bauakademie

Bundesstiftung Bauakademie

Angebot der Errichtungsstiftung Bauakademie an das BMI

Da der Förderverein bzw. die Errichtungssstiftung nach den Bau­aka­demiebeschlüssen und dem Programm­wett­bewerb ihr Ziel nicht mehr allein umsetzen können, wurde dem BMI an­geboten, dass das vorhandene Stiftungskapital in die neue Bun­des­stiftung überführt werden kann. Das Finanzamt für Körperschaften hat bereits prophylaktisch die erforderliche Zustimmung erteilt.  

Das BMI hat das Angebot nicht aufgegriffen, und da inzwischen das Finanzamt für Körperschaften einen neuen Freistellungsbescheid abgegeben hat, kann die Arbeit der Errichtungsstiftung Bauakademie mit dem Schwergewicht der Wiederbegründung der bauwissenschaftlichen Institution Bauakademie fortgesetzt werden.

Zuwendungen kann die _Errichtungsstiftung Bauakademie zunächst bis bis Februar 2027 entgegennehmen (Stand Februar 2022,)

 

 

12. Mai 2019: Aktueller Stand zur Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie


Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christian Kühn (Tübingen), Erhard Grundl, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 19/9104 –
Die Antwort könnnen Sie durch Aklicken dieser Zeile aufrufen (pdf 20190512) 

April 2019 :Anfrage der Bundestagsfraktion von B90/Grüne zum Stand zur Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie und Antwort der Bundesregierung

V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r


Die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie ist ein begrüßenswertes  Projekt, das für unsere Baukultur im Land sowie im internationalen Vergleich  von großer Bedeutung ist. Von einem Haus wie der Schinkelschen Bauakademie  kann eine große Strahlkraft ausgehen, und es gibt die Möglichkeit, mehr Debatten über Urbanisierung, Stadtentwicklung, Wohnen, Handwerk, Architektur und Baukultur unter einem Dach zu bündeln und zu führen.   Der bisherige Prozess zur Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie lässt ein anfänglich starkes Bemühen der Bundesregierung, eine intensive öffentliche Diskussion über das Nutzungskonzept und über die Gebäudehülle zu  führen, erkennen. Es ist positiv zu erwähnen, dass zum Beispiel mit den Dialogforen , die 2017 von der Bundesstiftung Baukultur in Zusammenarbeit mit dem  Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) durchgeführt wurden, bereits viel über ein Konzept der Nutzung und über die Konstruktion der Fassade mit einer breiten Beteiligung der Öffentlichkeit  und Expertinnen und Experten diskutiert wurde. Daran schloss sich ein Programmwettbewerb  an, der fünf Preise vergeben hat. Seitdem ist ein Dreivierteljahr  vergangen und die Mitglieder des Deutschen Bundestages wurden nicht mehr über den Fortgang des Projekts unterrichtet. Kürzlich wurden die parlamentarischen Mitglieder für den Stiftungsrat gewählt. Verwunderlich für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist, dass die Bundesstiftung Baukultur, die bereits so intensiv am Prozess (s. o. die Dialogforen) mitgearbeitet hat und so viel Expertise einbringen kann, nicht im Stiftungsrat vertreten ist. Für uns ergeben sich angesichts der fortschreitenden Zeit und der  zuletzt dargelegten Eröffnungsplanung für 2024 einige Fragen zum Stand der Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie. ..Den vollständigen Text der Fragen und Antworten können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen (P pdf 495) - Bitte hier anklicken .-

Dezember 2018 / 1. Quartal 2019 Gremien der Bundesstiftung Bauakademie

 

Aus einem Schreiben von Ende Oktober 2018 des BMI an den Förderverein Bauakademie geht hervor, dass einige Anregungen aufgegriffen wurden. Angabegemäß arbeite man an der Gründung einer neuen Bundesstiftung Bauakademie als Trägerorganisation für die wieder zu errichtende Bauakademie. Der Satzungsentwurf soll neben Stiftungsrat und Vorstand auch einen Beirat vorsehen. Damit soll die Stiftung angabegemaß in der Lage sein, mittels ihrer Gremienstruktur alle relevanten Akteure in den Bauakademieprozess einzubinden. Das BMI wollte, noch im Jahr 2018 das formelle Errichtungsverfahren für die neue Stiftung einlei­ten, so dass die Stiftung voraussichtlich Anfang dieses Jahres Rechtsfähigkeit erlangen könnte. Die designierten Stiftungsratsmitglieder sollten noch in im Jahr 2018 zu einem ersten Austausch zusammenfinden und über den Gründungs- und Aufbaufahrplan der Stiftung sowie die Gremienbesetzung grundsätzlich beraten und die Stiftung positionieren 

Die Errichtung des Bauakademiegebäudes und der spätere Betrieb sollen von einer neu gegründeten Bundesstif­tung Bauakademie übernommen werden. Wir hatten dem seinerzeitigen Bundesministerium für Um­welt, Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit (BMUB) angeboten, unsere seitens der Stiftungsaufsicht geneh­migte Satzung „Neue Bauakademie“ dafür zu nutzen, um die zeitaufwendigen Gründungs- und Genehmigungs­prozeduren zu verkürzen. Dem jetzt zuständigen Ministerium des Innern, für Bauen und Heimat(BMI) ist der geneh­migte Entwurf bekannt. 

19. Juli 2018

Bauakademie Antwort von SenStadtW auf eine Anfrage aus der Fraktion B90Grüne Welchen Einfluss nimmt Berlin auf Wiederaufbau und Nutzung

Das Land Berlin betreibt seit mehreren Jahrzehnten den Wiederaufbau der ehemaligen Bauakademie als prägendes städtebauliches und architektonisches Element des historischen Zentrums in Verbindung mit der Neugründung einer Institution, die sich im lokalen aber auch internationalen Kontext innovativen und historischen Themen der Bau und
Planungskultur auseinandersetzt....................................Die Vorgaben für einen Wettbewerb sollen sich an einer Rekonstruktion des Gebäudes orientieren ,aber offen formuliert werden. Der Realisierungswettbewerb für das zukünftige Gebäude soll die Vorgaben Schinkels an Baukörper, Struktur und Fassade berücksichtigen ("So viel Schinkel wie möglich"). ...............................................Die Fragen und Antworten können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken (pdf 20180719).